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Gewinnmitnahmen kurz vor Weihnachten

etoro Marktbericht kw 51/52

Am letzten Handelstag vor dem Weihnachtsfest haben die wenigen noch aktiven Börsianer am deutschen Aktienmarkt ihre Gewinne abgesichert und Kasse gemacht.

Die meisten Analysten gehen auch in der kommenden Woche von einer eher seitwärts laufenden Börse aus.

Am Freitag gab der deutsche Leitindex um 0,28 Prozent auf 13.072,79 Punkte nach. Im Wochenvergleich bedeutet dies ein Minus von 0,23 Prozent.

Nur leicht belastet wird der Markt vom Wahlsieg der Separatisten in Katalonien. Trotzdem können die Anleger zufrieden sein – der Dax aktuell mit 14 Prozent Gewinn im Jahr 2017.

Auch an der Wall Street haben die Anleger keine großen Handelsaktivitäten mehr an den Tag gelegt. Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 kamen zur Eröffnung am Freitag kaum vom Fleck, drehen danach leicht ins Minus. Bei Börsenschluss in Frankfurt notiert der Dow Jones bei 24.731 Punkten 0,2 Prozent tiefer.

Die Konsumausgaben sind im November mit 0,6 Prozent etwas stärker gestiegen als erwartet. Derweil blieb das Plus von 1,3 Prozent beim Auftragseingang für langlebige Güter im November deutlich hinter den Erwartungen (plus 2,0 Prozent) zurück.

Der Wahlsieg der Separatisten in Katalonien hat den Aufwärtstrend des Euro heute gestoppt. Bei Börsenschluss am Freitagabend notiert der Euro bei 1,1851 Dollar, nachdem er zu Beginn der Woche noch 1,1750 wert war

Die Cyberwährung Bitcoin sorgte mit außergewöhnlichen Kursrückgängen um teilweise 30 Prozent bis auf 10.800 Dollar für Aufmerksamkeit.

Zuletzt hat sich der Kurs wieder etwas erholt und schwankt zwischen 14.000 und 13.000 Dollar. Noch vor einer Woche war die Marke von 20.000 Dollar erreicht worden.

Im Dax dominieren am Freitag noch die Versorgeraktien, allen voran RWE. Anlass ist wohl der Einstieg der Ökostrom-Tochter Innogy in den US-Windstrommarkt. Man will hier das “Onshore-Wind-Projektgeschäft” des US-Unternehmens Everpower Wind übernehmen. Die Transaktion soll im Q2 2018 abgeschlossen werden.

Schwächster Wert im Dax war die Aktie von ThyssenKrupp. CEO Heinrich Hiesinger wirbt mit ordentlichen Zugeständnissen an die Belegschaft für die umstrittene Stahlfusion mit Tata Steel.

Eine Beschäftigungsgarantie von 9 Jahren soll hier die 20.000 Mitarbeiter für die Pläne motivieren, gegen die viele von ihnen seit anderthalb Jahren protestiert haben.

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