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Wochenbericht- Aktien halten oder verkaufen?

Etoro Marktbericht: KW 6/7

Passend zur närrischen Jahreszeit – Karneval und Fasching in Deutschland – sind die Börsen in Deutschland und den USA ins Wanken geraten. Allein der DAX hat auf Wochensicht 5,6 Prozent eingebüßt. Der größte Wochenverlust seit zwei Jahren. Der Dax schloss am Freitag mit 12.107 Punkten 1,3 Prozent tiefer. Im späten Handel sackte der deutsche Leitindex sogar unter die Schwelle von 12.000 Zählern.

Der Dow Jones eröffnete zwar am letzten Handelstag der Woche zunächst klar im Plus und kletterte auf über 24.000 Punkte um dann mit Nervosität hin und her zu schwanken. Auf Wochensicht verliert auch das US- Barometer 6 Prozent. Somit die schlechteste Börsenwoche seit mehr als 6 Jahren. Bereits am Donnerstag war der Index um mehr als 1.000 Punkte oder 4,15 Prozent in die Tiefe gestürzt.

Mit weiteren Unruhen ist jederzeit zu rechnen. Die Aktienmärkte sind auf der Suche nach einem neuen Gleichgewicht, einer Balance. Dieser Prozess wird die Anleger somit auch in den nächsten Tagen weiter beschäftigen.

Besondere Beachtung findet in diesen unruhigen Zeiten immer wieder der sog. Volatilitätsindex – VDax. Er zog auf mehr als 30 Punkte an.

Nervosität und Angst sind aktuell die Grundstimmung an den Börsen, es geht die Sorge um, dass die Zinsen schneller erhöht werden könnten als bisher gedacht. Vor allem in den USA wird befürchtet, dass die Konjunktur heiß laufen könnte – auch wegen der Steuerreform von Präsident Donald Trump.

Der Euro notiert weiterhin unterhalb der Marke von 1,23 Dollar bei aktuell 1,2220 Dollar, doch davon konnte der Dax nicht profitieren.

Unternehmensnachrichten:

Zumindest die Infineon-Aktie konnte sich noch relativ stabil halten. Gute Autoabsatzzahlen aus China beflügelten die Kurse des Chipkonzerns. In China ist der Autoabsatz im Januar um 10,7 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Dax-Schlusslicht war die Commerzbank mit einem Minus von über 4 Prozent. Aktien der Deutschen Bank gaben über 2 Prozent nach. Der chinesische Großaktionär HNA hat seine Aktienquote an der Deutschen Bank leicht nach unten gefahren – von 9,90 auf 9,21 Prozent.

Die Lufthansa ist mit mehr Passagieren (Januar insgesamt 8,7 Millionen Passagiere) ins neue Jahr gestartet, natürlich begründet auch durch den Niedergang von Air Berlin. Nach der Übernahme von Teilen der insolventen Fluggesellschaft baute die LHA insbesondere die Angebote bei den Kurz- und Mittelstrecken mit der Tochter Eurowings aus.

Das Unternehmen Dermapharm hätte sich wohl gerne eine bessere Börsenwoche für die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ausgesucht. Der Ausgabepreis für die Aktien wurde mit 28,00 Euro in der Mitte der Preisspanne festgelegt, die von 26 bis 30 Euro reichte. Die Aktien rutschten im Tagesverlauf klar unter den Ausgabekurs von 28 Euro.

Somit werden die Anleger besonders auf die Wirtschafts- und Konjunkturdaten der nächsten Woche schauen:

Mittwoch stehen Daten zur US-Teuerung auf der Agenda sowie die Einzelhandelsumsätze.

Donnerstag kommen dann die Zahlen zur Industrieproduktion.

Die Quartalsberichtssaison bleibt weiterhin ein dominierendes Thema. Letztlich sind es immerhin die Unternehmensgewinne die über steigende oder fallende Kurse bestimmen.

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