Luis Pazos Gomez
1929 glaubte Irving Fisher, die Aktienkurse hätten ein dauerhaft hohes Niveau erreicht. Wenige Tage später begann der größte Börsencrash der modernen Geschichte. ⏳ Fisher verlor einen erheblichen Teil seines Vermögens und seinen wissenschaftlichen Ruf. Doch der spektakuläre Irrtum führte ihn zu einer Frage, die weit über falsche Börsenprognosen hinausging: Was, wenn schwere Finanzkrisen nicht nur durch Spekulation entstehen, sondern ihre Ursache im Geldsystem selbst haben? Seine Antwort veröffentlichte Fisher 1935 unter dem Titel „100% Money“. Banken sollten weiterhin Kredite vergeben dürfen – aber dabei kein neues Geld mehr schaffen können. 📌 Der Gedanke dahinter ist bis heute bemerkenswert: Wer verstehen möchte, warum Aktien, Immobilien und andere Vermögenswerte steigen und fallen, sollte nicht nur auf Unternehmen, Bewertungen und Zinsen blicken. Auch die Entwicklung von Geld und Kredit gehört zum Fundament jeder Vermögensbewertung. 👉 Mehr dazu in der aktuellen Geldgeschichte: nurbaresistwahres.de/geldgeschichten-100-prozent-geld-weltfussballverband-folge-033 Translate
Not investment advice. The author may have financial interests in the mentioned instruments.
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