Viktor Fast
Liebe Kopierer und Folower, schon wieder ist ein Monat rum und es ist schon zermürbend, was aktuell auf dem Markt passiert. Schon den zweiten Monat in Folge dominieren rote Zahlen. Die neuste Politische Entwicklungen und die Zahlen belasten und geben aktuell wenig Hoffnung auf eine schnelle Wende. Der Markt wird aktuell von den Wallen und Big-Playern dominiert, die mit Ihrem Verhalten auch gewisse Zins- oder Strategie-Entscheidungen erzwingen wollen. Im März 2025 standen die Finanzmärkte erneut unter starkem Druck. Neben den anhaltenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China haben sich die Beziehungen zwischen den USA, Europa und Russland weiter verschlechtert. Neue Sanktionen und mögliche Wirtschaftsbeschränkungen haben die Unsicherheit an den Märkten erhöht. Besonders brisant sind die geplanten Strafzölle der USA auf europäische und chinesische Produkte. Diese könnten weitreichende Folgen für den globalen Handel haben. Europa droht mit Gegenmaßnahmen, und China hat bereits erste Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. Diese Entwicklungen sorgten für Nervosität an den Börsen und belasteten vor allem Unternehmen mit starkem Exportgeschäft. Die Zinspolitik blieb ebenfalls ein entscheidender Faktor. Die US-Notenbank hat signalisiert, dass sie die Zinsen vorerst stabil halten will, aber eine mögliche Senkung nicht ausschließt, falls sich das Wirtschaftswachstum weiter verlangsamt. In Europa wächst der Druck auf die EZB, die Zinsen zu senken, um die schwächelnde Konjunktur zu stützen. An den Aktienmärkten gab es große Verlierer. Besonders betroffen war der Tech-Sektor. Viele KI-Aktien, die zuvor zu den Größten Gewinnern gehörten, verloren stark an Wert, nachdem Anleger Gewinne mitnahmen und die Sorge um eine mögliche Abkühlung im KI-Markt zunahm. Ich habe noch rechtzeitig die Palantir-Aktie zum Höchstwert verkauft, aber das Geld leider zu früh in andere Werte investiert, die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch Halbleiterhersteller standen unter Druck. Auf der Gewinnerseite standen Rohstoff- und Energieunternehmen, da steigende geopolitische Risiken die Preise für Silber und Gold antrieben. Heute hat das Gold wieder den All-Zeit-Hoch gebrochen und den Wert von 3124$ erreicht. Der Kryptomarkt blieb volatil. Bitcoin fiel zwischenzeitlich unter 75.000 US-Dollar, nachdem die Anleger enttäusch über die Entscheidung der USA zu den strategischen Reserven wurden. Jeder hat damit gerechnet, dass USA jetzt massiv in den Cryptomarkt investiert. Aber dem war nicht so. Sehr stabil verhielt sich Waste Management, wie ich schon mehrfach erwähnte. Darum behalte ich diesen Wert langfristig in meinem Depot. Die Prognose für den nächsten Monat bleibt unsicher. Falls die drohenden Strafzölle Realität werden, könnten Aktien weiter unter Druck geraten. Eine Entspannung in den Handelsgesprächen könnte hingegen für eine Erholung sorgen. Während seiner ersten Amtszeit (2017–2021) begann Trump ebenfalls mit einer sehr aggressiven Handelspolitik, vor allem gegenüber China, Europa und anderen Handelspartnern. Doch mit der Zeit hat er in einigen Bereichen wieder nachgegeben oder Kompromisse geschlossen. Man hofft, dass sich die Geschichte wiederholt. Zudem werden die Märkte genau auf neue Signale der Notenbanken achten. Da ich langfristige Ziele verfolge und größtenteils solide Unternehmen in meinem Depot halte mache ich mir zur Zeit keine großen Sorgen, auch wenn mich die aktuelle Situation massiv ärgert. Mann sollte weiterhin klaren Kopf behalten und keine falschen Entscheidungen treffen, die mann später bereuen würde. Freundliche Grüße Viktor Translate
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