Short Selling ermöglicht es Tradern, potenziell von fallenden statt von steigenden Kursen zu profitieren. Zudem kann es zur Absicherung (Hedging) von Long-Positionen genutzt werden. Dieser Leitfaden erklärt, wie Short Selling funktioniert und warum es ein lohnender Teil Ihrer Trading-Strategie sein kann.
Short Selling bietet einen anderen Ansatz als das traditionelle Investieren. Sogenannte Leerverkäufe können genutzt werden, um eine direktionale Ansicht auf überhitzte Märkte einzunehmen oder in fortgeschrittene marktneutrale Strategien integriert werden.
Mit Leerverkäufen sind jedoch erhebliche Risiken verbunden, weshalb es notwendig ist, die Mechanik hinter dem Eröffnen und Verwalten von Short-Positionen zu verstehen. Dieser Artikel erläutert, was Short Selling ist und wie es funktioniert – gestützt auf aufschlussreiche Fallstudien und Schritt-für-Schritt Anleitungen.
Was bedeutet es, eine Aktie zu shorten?
Einfach ausgedrückt bedeutet Short Selling (Leerverkauf), einen Vermögenswert zu verkaufen, von dem Sie glauben, dass er im Wert sinken wird – in der Absicht, ihn in der Zukunft zu einem niedrigeren Preis zurückzukaufen.
Der Bruttogewinn oder -verlust bei einem Short Sell Trade ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Einstiegs- und dem Ausstiegspreis. Wenn Sie eine Aktie leerverkaufen, die anschließend im Wert steigt, machen Sie einen Verlust; fällt der Preis hingegen, erzielen Sie einen Gewinn.
Fallstudie: Leerverkauf der Silicon Valley Bank
Ein reales Beispiel mit der Aktie der Silicon Valley Bank (SVB) hilft dabei, die Prinzipien des Short Sellings zu verdeutlichen.
- Im Januar 2022 notierte die Aktie der Silicon Valley Bank bei etwa 447 $ pro Aktie.
- Wirtschaftliche Fundamentaldaten, einschließlich einer prognostizierten Zinserhöhung, wirkten sich auf das Geschäftsmodell des Unternehmens aus und ließen den Aktienkurs fallen.
- Bis März 2023 war die Bank zahlungsunfähig und ihre Aktie war erheblich weniger wert als ein Jahr zuvor.
Hätten Sie die SVB-Aktie im Januar 2022 leerverkauft, hätten Sie von dem anschließenden Kurssturz profitiert. Wäre der Preis gestiegen, hätte die Strategie zu einem Verlust geführt. Short Selling Strategien zielen also darauf ab, Trading-Chancen wie die oben genannte zu identifizieren.

Wie funktionieren Leerverkäufe?
In Bezug auf die Trading-Mechanik funktioniert Short Selling so, dass Sie zu dem von Ihnen identifizierten Vermögenswert navigieren und in der Benutzeroberfläche auf die Schaltfläche „Short“ klicken.
Ein beliebter Weg für Short Selling ist die Nutzung von
Die meisten Broker-Plattformen übernehmen alle technischen Aspekte des Leihens und Verkaufens des Vermögenswerts am Markt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass für offene Short Positionen, die über Nacht gehalten werden, zusätzliche Gebühren anfallen können.
So eröffnen Sie eine Short-Position
Befolgen Sie diese Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine Short Position zu eröffnen:
- Vermögenswert finden – Suchen Sie nach der Aktie, der Währung, dem ETF, dem Index oder dem Rohstoff, den Sie leerverkaufen möchten.
- Auf „Trade“ klicken – Öffnen Sie das Ticket für den ausgewählten Wert.
- „Short“ auswählen – Wählen Sie „Short“, um eine Short Position zu eröffnen.
- Positionsgröße festlegen – Geben Sie den Betrag ein, den Sie investieren möchten. Denken Sie daran, dass dies eine CFD-Position ist.
- Order platzieren – Klicken Sie auf „Short“, um Ihre Position auszuführen.
Bevor Sie eine Short Order platzieren, prüfen Sie:
- Die Verfügbarkeit des Assets für Leerverkäufe (einige Assets können vorübergehenden Beschränkungen unterliegen).
- Die Margin-Anforderungen Ihres Kontos.
- Eventuelle regionale oder rechtliche Einschränkungen.
- Geschätzte
Übernachtgebühren (Overnight-Gebühren) . - Ob Sie Stop-Loss– und Take-Profit-Order setzen möchten.

Welche Kosten entstehen beim Short Selling?
Das Verständnis der mit Short Selling verbundenen Kosten ist entscheidend für die Berechnung Ihrer potenziellen Renditen. Hier ist eine ungefähre Aufschlüsselung der Gebühren, die typischerweise für verschiedene Arten von Finanzinstrumenten anfallen.
| Instrument | Gebührenstruktur | Anwendung | Anzeige im Ticket |
|---|---|---|---|
| Aktien (CFD) | Spread. Keine Übernachtgebühren bei „Easy to Borrow“-Aktien. | Spread + Übernachtgebühren, falls die Aktie „Hard to Borrow“ ist (Leihgebühr > 10 %). | Spread bei Einstieg/Ausstieg. Übernachtgebühr: Täglich um 21:00 Uhr GMT. Bei HTB-Aktien fallen freitags oft dreifache „Wochenendgebühren“ an. |
| ETFs (CFD) | Spread + Übernachtgebühren. | Spread bei Einstieg/Ausstieg. Übernachtgebühr: Täglich um 21:00 Uhr GMT. Bei den meisten ETFs fallen freitags dreifache Wochenendgebühren an. | „Geschätzte Eröffnungskosten“ zeigen den Spread, aber nicht die laufenden Übernachtgebühren. |
| Indizes (CFD) | Spread + Übernachtgebühren. | Spread bei Einstieg/Ausstieg. Übernachtgebühr: Täglich um 21:00 Uhr GMT. Bei den meisten Indizes fallen freitags dreifache Wochenendgebühren an. | Das Ticket zeigt den Spread und die Übernachtgebühren detailliert an. |
| Rohstoffe (CFD) | Spread + Übernachtgebühren. | Spread bei Einstieg/Ausstieg. Übernachtgebühr: Täglich um 21:00 Uhr GMT. Meist mittwochs dreifache Gebühr. Bei Öl/NatGas freitags. | „Geschätzte Eröffnungskosten“ zeigen den Spread. Übernachtgebühren werden teils angezeigt. |
| Währungen (CFD) | Spread + Übernachtgebühren. | Spread bei Einstieg/Ausstieg. Übernachtgebühr: Täglich um 21:00 Uhr GMT. Meist mittwochs um 21:00 Uhr GMT dreifache Gebühr. | „Geschätzte Eröffnungskosten“ zeigen den Spread. Übernachtgebühren werden angezeigt. |
Diese Beispiele sind vereinfacht und dienen nur zur Veranschaulichung. Die Gebühren für Übernachtpositionen können sich je nach den globalen Marktbedingungen ändern. Gebühren können sich ohne Vorankündigung ändern und gelten immer für offene Positionen.
Warum sind manche Aktien „Hard to Borrow“?
Der Wertpapierleihmarkt unterliegt wie jeder andere Markt den Gesetzen von Angebot und Nachfrage. Wenn die Short-Aktivität zunimmt, kann es schwieriger werden, eine Aktie zu leihen – und dann verlangen die Verleiher höhere Gebühren. Das erklärt, warum Short-CFD-Positionen in „Hard to Borrow“-Aktien (HTB-Aktien) höhere Kosten verursachen. Trader sollten beachten, dass sich die Klassifizierung einer Aktie je nach Marktbedingungen jederzeit ändern kann.
Tip: Das Üben mit einem Demokonto ist eine gute Möglichkeit, Ihr Verständnis zu vertiefen, bevor Sie echtes Kapital einsetzen.
Handelsmöglichkeiten und Einschränkungen
Nicht alle Vermögenswerte können jederzeit leerverkauft werden. Mehrere Faktoren können Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, eine Position zu eröffnen:
- Nicht leihbare Assets – für die Aktie sind vorübergehend keine Anteile zur Leihe verfügbar.
- Sicherheitsmechanismen der Plattform – Plattformen können Leerverkäufe bei extremer Volatilität einschränken.
- Regulatorische Beschränkungen – gelegentlich können Ad-hoc-Beschränkungen für Short Selling eingeführt werden, um die Stabilität des Finanzsystems wiederherzustellen.
- Regionale Einschränkungen – die Produktverfügbarkeit variiert je nach Rechtsraum und Kontotyp.

Long vs. Short: Die wichtigsten Unterschiede
Der Hauptunterschied besteht darin, dass Anleger bei einer Long Position profitieren, wenn der Preis steigt, während bei einer Short Position das Gegenteil der Fall ist. Es gibt jedoch weitere kritische Unterschiede:
Long Positionen:
- Profit bei steigenden Preisen.
- Maximaler Verlust auf das investierte Kapital begrenzt.
- Keine zeitlichen Beschränkungen.
- Keine Leihkosten.
Short Positionen:
- Profit bei fallenden Preisen.
- Unbegrenztes Verlustpotenzial, da Preise unendlich steigen können.
- Übernachtgebühren fallen an.
- Mögliche Zwangsschließung durch Short Squeezes oder Rückrufe der Leihe.
Diese und weitere Unterschiede zwischen den Merkmalen von Long- und Short Positionen sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt.
| Merkmal | Long Position | Short Position |
|---|---|---|
| Marktansicht | Bullish (Erwartung steigender Kurse) | Bearish (Erwartung fallender Kurse) |
| Gewinnpotenzial | Unbegrenzt | Begrenzt auf den ursprünglichen Preis |
| Verlustpotenzial | Begrenzt auf das Investment | Unbegrenzt |
| Dividenden | Erhalt von Dividenden | Zahlung von Dividenden erforderlich |
| Komplexität | Einfach auszuführen | Erfordert Margin-Konto |
| Leihkosten | Keine | Übernachtgebühren |
| Positionssicherheit | Volle Kontrolle | Mögliche Zwangsschließung |
Risiken von Short Positionen
Wenn Sie Leerverkäufe in Betracht ziehen, müssen Sie einige einzigartige Risiken einkalkulieren, die zu erheblichen Verlusten führen können:
- Unbegrenztes Verlustpotenzial: Verluste bei Short Positionen sind potenziell unendlich, da es keine Grenze nach oben für den Preis gibt.
- Short Squeezes: Wenn der Preis steigt und Short Inhaber beginnen, ihre Positionen zu schließen, erzeugt dies zusätzlichen Kaufdruck – was den Preis noch weiter nach oben treiben kann.
- Dividendenanpassungen: Leerverkäufer müssen anfallende Dividenden an den Verleiher der Aktie zahlen.
- Regulatorische Verbote: Behörden können Short Selling in Stressphasen des Marktes untersagen.
- Liquiditätsrisiko: Schwierigkeiten beim Schließen von Positionen in illiquiden Aktien.
- Rückruf der Leihe: Verleiher können ihre Aktien jederzeit zurückfordern.
Tip: Das Risiko eines Short Squeeze erhöht sich, wenn ein Markt von vielen Tradern stark leerverkauft wurde oder Wertpapierleihpositionen zurückgerufen werden.
So entwickeln Sie eine Short-Selling-Strategie
Short Selling kann genutzt werden, um eine klare Richtungsposition einzunehmen (auf fallende Kurse), aber es kann auch in verschiedene Strategien integriert werden, um das Gesamtrisiko zu steuern.
Marktneutrale Long-Short-Strategie
Short Selling kann verwendet werden, um die Performance eines Portfolios auszugleichen und das Gesamtrisiko zu reduzieren, indem es als „Hedge“ fungiert.
Beispiel: Sie bevorzugen die Apple-Aktie gegenüber der Microsoft-Aktie:
- Long-Position: Kauf von AAPL-Aktien.
- Short-Position: Verkauf (Short) von MSFT-Aktien.
Die Nettorendite wäre die Summe der Renditen beider Trades. Wenn beide Aktien steigen, Apple aber Microsoft übertrifft, wäre die Nettorendite positiv.
Tip: CFDs sind Derivate, was bedeutet, dass Trader Hebel verwenden können. Dies bringt jedoch zusätzliche Risiken mit sich.
Shorts zum Risikomanagement nutzen
Short Positionen können auch zur Steuerung des Gesamtrisikos im Portfolio eingesetzt werden.
Ein Beispiel: Ein Investor mit einer Buy-and-Hold-Strategie hält ein Aktienportfolio. Wenn die Marktunsicherheit zunimmt, könnte das Öffnen einer Short Position auf einen Aktienindex einen Hedge gegen das Marktrisiko darstellen und Verluste im Portfolio bei einem allgemeinen Marktabschwung abfedern.
Es gibt operative Faktoren, die eine Short Position zur Absicherung attraktiver machen:
- Während für die Short Position Kosten anfallen, könnten die Kosten für den Verkauf und den eventuellen Rückkauf der Aktien (Spreads, Transaktionssteuern) höher sein.
- Beim Verkauf von Assets in steuerbegünstigten Konten könnten jährliche Freibeträge oder Einzahlungsgrenzen den Rückkauf erschweren.
Diese Beispiele sind vereinfacht und dienen nur zur Veranschaulichung; die tatsächliche Haftung hängt von den persönlichen Umständen und den lokalen Gesetzen ab.
Wie lässt sich eine Short Position absichern?
Beim Shorting besteht immer das Risiko, dass der Preis steigt. Es gibt jedoch Maßnahmen, um dieses Risiko zu minimieren, da sowohl Long- als auch Short Positionen abgesichert werden können.
Absicherungsstrategien:
- Index-Hedge: Wenn Sie eine Aktie auf Basis einer fundamentalen Bewertungsanalyse leerverkaufen, können Sie das Risiko eines allgemeinen Marktanstiegs durch eine Long Position in einem relevanten Index wie z. B. dem S&P 500 absichern.
- Sektor-Rotation: Ein differenzierterer Ansatz wäre das Hedging von Shorts in einem Sektor durch Longs in einem anderen.
- Optionsstrategien: Call-Optionen geben dem Inhaber das Recht (aber nicht die Pflicht), einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu einem bestimmten Datum zu kaufen.
Fallstudie: Hedging einer Short Position auf AMZN
Wenn Ihre Analyse ergibt, dass Amazon überbewertet ist und Sie eine Short Position eröffnen, könnten Sie die Position folgendermaßen absichern:
- Sie könnten den Short auf AMZN absichern, indem Sie den NASDAQ 100 Index long gehen.
- Alternativ könnten Sie Long Positionen in einem anderen Sektor wie dem Gesundheitswesen eröffnen.
- Oder Sie kaufen „Out-of-the-Money“-Call-Optionen auf Amazon, die profitabel werden, sollte der Kurs stark steigen.
Praxisbeispiel: Short Selling mit Kosten
Berechnen wir den Gewinn/Verlust einer Short Position inklusive aller Gebühren.
Szenario: Short von 100 Alibaba-Aktien für 5 Tage
- Einstiegspreis (Short): 50,00 $
- Ausstiegspreis (Kauf): 45,00 $
- Positionsgröße: 5.000 $
- Haltedauer: 5 Tage
- Aktientyp: Easy-to-borrow
- Spread: 0,1 % pro Seite
Berechnung:
- Bruttogewinn: (50 $ – 45$) × 100 = 500 $
- Einstiegs-Spread-Kosten: 5.000 $ × 0,1 % = 5 $
- Ausstiegs-Spread-Kosten: 4.500 $ × 0,1 % = 4,50 $
- Übernachtgebühren: 0 $ (da easy-to-borrow)
- Nettogewinn: 500 $ – 5,00$ – 4,50 $ = 490,50 $
Wäre die Aktie Hard-to-Borrow mit 15 % jährlichen Leihkosten gewesen:
- Zusätzliche Übernachtgebühren = (5.000 $ × 15 % ÷ 365) × 5 Tage = 10,27 $
- Nettogewinn: 490,50 $ – 10,27$ = 480,23 $
Diese Beispiele sind vereinfacht und dienen nur zur Veranschaulichung; die tatsächliche Haftung hängt von den persönlichen Umständen und den lokalen Gesetzen ab.
Fazit
Leerverkäufe bieten Tradern eine Möglichkeit, von fallenden Märkten zu profitieren und bestehende Positionen abzusichern. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Abwägung der einzigartigen Risiken, insbesondere des unbegrenzten Verlustpotenzials und der Auswirkungen von Short Squeezes.
Erfolg beim Short Selling hngt also von gründlicher Marktanalyse, diszipliniertem Risikomanagement und einem klaren Verständnis aller Kosten ab. Die Möglichkeit zum Leerverkauf kann Ihre Portfolioflexibilität zwar erhöhen, sollte aber mit Vorsicht und nach entsprechender Schulung angegangen werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Welche Kosten fallen beim Shorting auf eToro an?
-
Short Selling Orders und gehebelte Aktienpositionen werden als CFDs ausgeführt. Es fallen CFD-Spreads und potenziell Übernachtgebühren an. „Easy-to-borrow“-Aktien verursachen nur Spread-Kosten, während „Hard-to-borrow“-Aktien (über 10 % jährliche Leihkosten) auch Leihgebühren enthalten, die in der Übernachtgebühr verrechnet werden.
- Warum ist die „Short“-Schaltfläche grau hinterlegt?
-
Die Schaltfläche „Shorten“ ist möglicherweise nicht verfügbar, da vorübergehend keine Aktien zum Ausleihen verfügbar sind, die Plattform aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen bei extremer Volatilität eingeschränkt ist oder regionale und regulatorische Beschränkungen gelten. Informationen zur Verfügbarkeit einzelner Vermögenswerte finden Sie im eToro-Hilfecenter. Beachten Sie, dass die Liquidität auf den Aktienleihmärkten je nach Marktlage schwanken kann.
- Wo kann ich die Leihkosten sehen?
-
Bei HTB-Aktien wird die Leihgebühr als Teil der Übernachtgebühr (Leihkosten geteilt durch 365) ausgewiesen. Sie können die geschätzten Kosten im Trade-Ticket unter „Geschätzte Kosten“ sehen, bevor Sie die Order platzieren.
- Was ist ein Short Squeeze?
-
Der Begriff „Short Squeeze“ beschreibt eine Situation, in der ein Markt mit hohem Short Interesse an Wert gewinnt und dadurch ein sich selbst verstärkender Kaufdruck entsteht, der den Preis weiter in die Höhe treibt. Wenn Händler ihre Short Positionen schließen, führt dies zu einer erhöhten Anzahl von Kaufaufträgen. Steigt der Preis weiter, entsteht eine Rückkopplungsschleife, die für Händler, die ihre Short Positionen nicht frühzeitig schließen, kostspielig sein kann.
- Ist Shorting für alle Assetklassen verfügbar?
-
Nein. Während Märkte wie Aktien, Forex und Indizes etablierte Short Selling Praktiken haben, können nicht alle Klassen leerverkauft werden. Die Verfügbarkeit von Leerverkäufen variiert je nach Instrument, Rechtsordnung, regulatorischen Bestimmungen und Marktbedingungen. Prüfen Sie daher unbedingt die Geschäftsbedingungen Ihres Brokers.
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