Jenseits von NVIDIA: Sechs Unternehmen im Blick, wenn KI auf die Berichtssaison trifft

NVIDIA ist vielleicht der erste Name, den Anleger mit künstlicher Intelligenz verbinden, doch KI braucht mehr als Prozessoren. Sie braucht auch Speicher, Cloud-Software, Rechenzentren und den Strom, um sie zu betreiben. Mit Beginn der Berichtssaison wird die Frage konkreter: Was können die jüngsten Quartalszahlen über die Auswirkungen von KI auf die Unternehmen verraten, die sie entwickeln und unterstützen?

Diese sechs Unternehmen bieten einen Einblick in die gesamte KI-Lieferkette.

NVIDIA: Die Nachfrage nach Rechenleistung

NVIDIA liefert Prozessoren, mit denen KI-Modelle trainiert und betrieben werden. Der Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft erreichte im zuletzt gemeldeten Quartal 89 Milliarden US-Dollar und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Die nächsten Zahlen werden zeigen, ob Nachfrage und Margen mit den hohen Erwartungen an das Unternehmen Schritt halten können.

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Microsoft: KI für Kunden nutzbar machen

Microsoft bringt KI in seine Cloud-Plattform Azure und seine Softwareprodukte. Der Umsatz von Azure und anderen Cloud-Diensten wuchs im zuletzt gemeldeten Quartal um 43 % gegenüber dem Vorjahr. Anleger werden beobachten, ob dieses Wachstum die erheblichen Kosten für den Aufbau der KI-Infrastruktur weiterhin rechtfertigt.

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ASML: Die Maschinen hinter fortschrittlichen Chips

Chiphersteller sind auf die Anlagen von ASML angewiesen, um fortschrittliche Halbleiter zu produzieren. Am 14. Oktober 2026 meldete das niederländische Unternehmen 11,7 Milliarden Euro Umsatz im dritten Quartal und erklärte, Kunden erhöhten ihre Prognosen für den Anlagenbedarf, vor allem wegen erwarteter KI-Investitionen. Auftragseingang und Produktionskapazität sind wichtige Kennzahlen, auch wenn sich Kundenpläne ändern können.

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Micron: Der Speicher, den KI braucht

KI-Prozessoren benötigen schnellen Zugriff auf große Datenmengen, wodurch der Speicherhersteller Micron ins Spiel kommt. Das Unternehmen meldete im September Rekordergebnisse für das vierte Geschäftsquartal. Seine Chance hängt von der Nachfrage nach fortschrittlichem Speicher ab, während Veränderungen bei Angebot und Speicherpreisen wichtige Risiken bleiben. 

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Schneider Electric: Strom im Rechenzentrum

Rechenzentren benötigen Systeme, die Strom verteilen und steuern. Das französische Unternehmen Schneider Electric liefert Technologie in diesem Bereich und meldete für das erste Halbjahr 2026 eine anhaltend hohe Nachfrage aus Rechenzentren. Die anstehenden Zahlen können einen weiteren Hinweis darauf geben, wie schnell sich diese Nachfrage in Umsatz niederschlägt. 

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Siemens Energy: Das Stromnetz jenseits des Rechenzentrums

Mehr Rechenkapazität belastet auch das gesamte Stromsystem. Das deutsche Unternehmen Siemens Energy liefert Anlagen für die Stromerzeugung und für Netze. Auftragseingang und Projektmargen können Anlegern helfen, diesen indirekteren Teil der KI-Geschichte einzuordnen; bei großen Infrastrukturprojekten kann es zudem zu Verzögerungen und steigenden Kosten kommen. 

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Bevor Sie investieren: Dieser Artikel dient Informations- und Bildungszwecken und ist eine Marketingmitteilung. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine persönliche Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines Vermögenswerts dar. Anlagen können an Wert gewinnen oder verlieren, und Sie können Geld verlieren. Die frühere Wertentwicklung ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. KI-generierte Informationen können ungenau sein und sollten anhand verlässlicher Quellen überprüft werden. Informieren Sie sich vor dem Handel über den Vermögenswert, seine Risiken, die anfallenden Gebühren und die Art der Position, die Sie eröffnen. 

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