War 2021 das Jahr des IPOs?

Das Jahr ist noch nicht einmal zu Ende, doch es ist bereits klar, dass 2021 als das Jahr mit den meisten IPOs aller Zeiten in die Börsengeschichte eingehen wird. Hier finden Sie, was Sie wissen müssen.

Bereits nach dem Abschluss der ersten drei Quartale und beim Eintritt der Finanzmärkte in das vierte und letzte Quartal 2021 wurde deutlich, dass dies ein hervorragendes Jahr für Börsengänge – auch bekannt als IPOs (Initial Public Offerings) – war. Bis zum Jahresende werden noch mehr IPOs erwartet. Damit ist die Zahl der Börsengänge auf dem besten Weg, den Rekord des letzten Jahres zu übertreffen, was den größten IPO-Boom seit Jahrzehnten bedeutet.

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Die IPO-Welle reiten

Unternehmen aus allen Sektoren – von der Technologiebranche (UiPath) über das Gesundheitswesen (Clover Health) bis hin zu E-Commerce (Coupang), zu Glücksspiel (Playtika), und sogar Dating (Bumble) – haben von den jüngsten Rekordhochs an der Börse profitiert, ebenso wie von dem wachsenden Trend, dass Kleinanleger in ihre Lieblingsunternehmen investieren wollen. Das Timing war richtig, und es ist nicht zu erwarten, dass der Schwung Richtung Jahreswechsel nachlässt.

Wie läuft ein IPO ab?

Ein Börsengang (engl. Initial Public Offering – IPO) ist das erste Mal, dass ein bisher in Privatbesitz befindliches Unternehmen Aktien zum Kauf durch die Allgemeinheit anbietet, indem diese an öffentlichen Börsen, wie der New York Stock Exchange (NYSE) oder der Nasdaq, gelistet werden. Mit anderen Worten: Ein Unternehmen, das sich bisher in Privatbesitz befand, wird zu einem börsennotierten Unternehmen – allgemein auch als „ein Unternehmen an die Börse bringen“ bekannt. Die Vorbereitungen für diesen Schritt können einige Zeit in Anspruch nehmen – es gibt Einreichungen bei der Securities and Exchange Commission (SEC) oder anderen Aufsichtsbehörden, Treffen mit potenziellen Investoren und die Festlegung eines Anfangspreises für das Angebot zu erledigen.

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Warum gehen Unternehmen an die Börse?

Vor einer Börsennotierung hat ein Unternehmen in der Regel nur wenige Aktionäre. Dazu gehören die Gründer und wahrscheinlich eine begrenzte Anzahl von Investoren oder Risikokapitalgebern. Bei einem Börsengang steigt die Zahl der Aktionäre jedoch stark an, wenn das Unternehmen seine Aktien der Öffentlichkeit zum Kauf anbietet. Grundsätzlich kann jeder über einen zugelassenen Broker Aktien an einer öffentlichen Börse kaufen. Auch wenn dies bedeutet, dass ein gewisses Maß an uneingeschränkter Kontrolle über das Unternehmen aufgegeben wird, ist ein Börsengang für die Inhaber aus zahlreichen Gründen immer noch sehr attraktiv:

  • Kapital aufbringen: Das Angebot von Aktien auf öffentlichen Märkten ist für Unternehmen ein sehr effektives Mittel, um Geld zu beschaffen. Laut Dealogic brachten 2.044 neue Börsengänge im bisherigen Jahresverlauf weltweit rund 468 Milliarden US-Dollar ein. Damit wurde bereits jetzt der Rekord aus dem Jahr 2020 übertroffen. Damals brachten 1.656 Börsengänge rund 358 Milliarden US-Dollar ein. Mittel, die das Unternehmen zur Ausweitung des Geschäftsbetriebs, zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung für neue Produkte oder vielleicht zur Schuldentilgung benötigt, könnten durch einen erfolgreichen Börsengang lukriert werden.
  • Mehr öffentliche Aufmerksamkeit: In Sachen PR stellen IPOs eine großartige Gelegenheit dar. Das mit Spannung erwartete Ereignis ist im Börsenkalender fest verankert und sorgt bei den Investoren für viel Aufregung. Die öffentliche Aufmerksamkeit und die Berichterstattung, die mit einem Börsengang einhergehen, rücken ein Unternehmen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Dadurch können auch neue Kunden erreicht werden.
  • Glaubwürdigkeit: Unternehmen erhalten nicht nur viel Aufmerksamkeit, wenn sie sich für einen Börsengang entscheiden, sondern gewinnen auch an Glaubwürdigkeit. Es ist allgemein bekannt, dass ein Unternehmen während des IPO-Prozesses einer intensiven Prüfung unterzogen werden muss, um sicherzustellen, dass es die strengen Standards zur Beantragung eines Börsengangs erfüllt. Diese Prüfung führt in der Regel zu mehr Vertrauen in der Öffentlichkeit, da sie der Marke eine gewisse Legitimität verleiht. In den Augen vieler ist ein Börsengang ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte eines Unternehmens, das erst dann „groß rauskommt“, wenn es an der Börse notiert ist.
  • Ein Zahlungsmittel: Öffentliche Aktien sind im Grunde eine Art Währung, da sie an einer Börse zum Marktpreis gekauft und verkauft werden können. Dies kann nützlich sein, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu entlohnen. Die Möglichkeit, Aktienoptionen anzubieten, erlaubt es einem Unternehmen, Top-Talente anzuziehen, selbst wenn das Grundgehalt geringer ist als das eines Konkurrenten. Darüber hinaus können Aktien als Teil von Firmenübernahmen verwendet werden, die oft eine Möglichkeit für Unternehmen sind, zu wachsen. Die Übernahme anderer Unternehmen ist teuer, aber wenn ein Unternehmen an der Börse notiert ist, hat es die Möglichkeit, Aktien als Zahlungsmittel auszugeben, anstatt Bargeld.

 

IPOs als Chance

Nicht umsonst warten die Anleger oft sehnsüchtig auf ein neues IPO-Datum. Für den langfristig orientierten Anleger mit Geduld kann sich der frühzeitige Kauf von Aktien und die damit verbundene Wertsteigerung als eine sehr rentable Strategie erweisen. Wir können uns an zwei Tech-Titanen und ihren Börsengängen ein Beispiel nehmen.

Google führte seinen mit Spannung erwarteten Börsengang im Jahr 2004 durch. Das Unternehmen war damals sechs Jahre alt und hatte sich bereits zu einer führenden Suchmaschine entwickelt. Im Schatten der Dot-Com-Blase setzte Google den Preis für den Börsengang schließlich auf 85 Dollar pro Aktie fest, weit unter dem ursprünglich geplanten Ziel von 108 bis 135 US-Dollar. Doch schon am ersten Handelstag sprang die Google-Aktie um 18 % nach oben und hat seitdem im Durchschnitt 24,8 % pro Jahr zugelegt.

Die Kursentwicklung von Apple verlief nicht immer reibungslos, hat aber alle Anleger, die seit dem Börsengang im Jahr 1980 an der Aktie festgehalten haben, reichlich belohnt. Damals bezeichnete The Wall Street Journal den Börsengang von Apple als „einen der am sehnlichsten erwarteten der letzten Jahre“, und die 4,6 Millionen Aktien, die zu einem Preis von 22 Dollar pro Stück angeboten wurden, waren fast sofort ausverkauft. Doch in den 90er Jahren geriet der Computerhersteller in die Krise, während seine Konkurrenten, darunter der Softwareriese Microsoft, florierten. Die meisten von uns wissen jedoch, dass der Gründer Steve Jobs Apple vom Abgrund zurückholte und die innovative Marke zu einem bekannten Namen machte. Im letzten Monat erreichte die Apple-Aktie ein Allzeithoch von 156,69 $, was einem Anstieg von mehr als 600 % gegenüber dem ursprünglichen Kurs entspricht. 

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